Der heutige Tag startete mit viel Regen auf dem Weg zum Bus und mit dem Bus nach Livorno, wo der Bio-LK das Aquario di Livorno besichtigte.
Dort angekommen kam aber langsam die Sonne hinter den Wolken hervor – zumindest für einige Minuten, bis der Physik- und Mathe-LK am Geothermiemuseum in Lardarello eintrafen. Auf dem Weg dorthin gab es aber auch einige Blicke auf die Mittelmeerküste der Toskana.
Der Bio-LK hingegen nahm an einer zweistündigen Führung durch das Aquarium teil. Dabei lernte der Kurs sowohl die Tiere der Aquarien als auch die der angeschlossenen Terrarien kennen. Das schlechte Wetter blieb auch hier nicht unerkannt, als der Strom für ein paar Minuten ausfiel.
Ein Höhepunkt des Besuches war die Möglichkeit, Rochen zu berühren.
Nach dem Besuch hatte der Kurs noch etwas Freizeit in Livorno, die neben Supermarkt- und Restaurantbesuchen auch genutzt wurde, um dem Meer etwas näher zu kommen.
Währenddessen befanden sich die beiden anderen Leistungskurse in Lardarello, einer Geothermieregion, die nach ihrem ersten Unternehmenschef benannt wurde.
Dort nahmen die Kurse an einer Führung durch das Geothermiemuseum teil, in der es sowohl um die techischen und geophysischen Grundlagen der Geothermie als auch um die durch die chemische und energetische Nutzung hervorgerufenen gesellschaftlichen Folgen ging.
Nach dem Besuch der Ausstellung kam es dann zum Highlight der Führung. Etwa drei Kilometer entfernt befindet sich eine nicht mehr genutzte Geothermalquelle, die zur Demonstration für die Kurse geöffnet wurde. Dabei kam es zu Lautstärkepegeln von bis zu 130 dB, während der Dampf mit 400 m/s aus dem Bohrloch schoss.
Nach dem strömenden Regen während dieser Vorführung ging es mit dem Bus dann wieder 1,5 Stunden zurück zu den Biologen nach Livorno, von wo aus die Fahrt nach Pisa fortgesetzt wurde.
Glücklicherweise hatte sich das Wetter bis dorthin beruhigt, sodass wir bei Sonnenschein die Stadt besichtigen konnten. Neben den drei großen Sehenswürdigkeiten gab es auch genügend Zeit, das umliegende Stadtzentrum zu besichtigen.
Auch von innen gab es die Möglichkeit, den Dom und das anliegende Baptisterium zu besichtigen.
Und auch das obligatorische Gruppenfoto durfte nicht fehlen.
Danach ging es – erschöpft – zurück zum Abendessen ins Hotel.



