In diesem Blogbeitrag berichtet Ebba über die jahrtausendealte Geschichte der Region unseres Reiseziels: Der Toskana.

Die Toskana ist eine Region in Mittelitalien. Ihr Name stammt von dem Volk der Etrusker, die dort in der Antike ansässig waren. Die Toskana ist sowohl für ihre Kultur (sie gilt als Kernland der Renaissance) und auch als historische Landschaft bekannt.
Ihre Hauptstadt ist Florenz. Die Fläche der Region beträgt circa 23.000 km², was etwas größer als Hessen ist. Die Einwohnerzahl beträgt hingegen nur 3,7 Millionen – im Vergleich zu 6,3 Millionen in Hessen.
Die erste bekannte Zivilisation in der Region wurde durch die Etrusker gegründet. Dieses Ereignis ist auf etwa 900 vor Christus datiert. Die Etrusker herrschten in der Toskana bis 100 vor Christus die Römer einfielen und das Gebiet eroberten. Durch sie wurde die etruskische Kultur langsam ausradiert. Zum einen brachte der römische Lebensstil eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität mit sich (bspw. durch Straßen und Aquädukte), zum anderen wurde die einflussreiche etruskische Oberschicht erfolgreich integriert.
Die Römer beherrschten das Gebiet, mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung im 5. Jahrhundert, in der die Barbaren herrschten, bis zum Zerfall des Römischen Reiches.
Im Mittelalter erlangte die Toskana Reichtum und Bekanntheit durch Pilgernde. Durch die Region führen zahlreiche Pilgerrouten zwischen Rom und Frankreich. Diese brachten außerdem Fortschritt in die Region. Als Gesamtergebnis vergrößerte sich die Bevölkerungsdichte merklich.
Im 12. und 13. Jahrhundert wurde die Toskana gesellschaftlich gespalten. Unterschieden wurde zwischen den den Papst unterstützenden Guelfen auf der einen Seite und den kaiserlich orientierten Ghibellinen. Im 14. Jahrhundert rückten derlei gesellschaftliche Streitereien durch die Pest in den Hintergrund, die 70% aller Bewohner der Toskana tötete.
Über die neuere Geschichte seit dem Mittelalter erzählt Euch Luis im Video: